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Kanutour Sommer 2008 PDF Drucken E-Mail

Montag 23.06.2008:

Am Montag, am 1. Ferientag in Hessen, trafen sich 11 Feuerreiter, darunter waren Michi, Dennis, Fabi, Freddy, Felix, Timo, Matthias, Maya, Julia, Jerome und Dennis, um 10:00Uhr an der Bachweide in Wetzlar. Nach 5 Jahren fuhr unser Stamm zum ersten mal wieder zur See (Kanu). Wolle, der leider nicht mitfahren konnte, da er arbeiten muss, hatte uns netter weise am Sonntag die Kanus zum Startpunkt gefahren. So konnten wir am Montag pünktlich um 10:00 Uhr die Kanus zu Wasser lassen. Leider mussten wir mit entsetzen feststellen, dass 3 Schwimmwesten fehlten. So fuhr Stahls Muddi schnell in den Real und kaufte dort die fehlenden. Gegen halb 12 stachen wir in die Lahn. Erstaunlicherweise konnten alle noch ihr Handwerk oder lernten es schnell. Die erste Schleuse war vor Kloster Altenberg. Dort „schlugen“ wir uns darum wer als erster Schleusen durfte. Einige hundert Meter hinter der Schleuse hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf das Braunfelser Schloss. Nach der 2. Schleuse bei Albshausen machten wir Mittagspause. Wir stärkten uns gut und machten uns danach wieder auf den Weg. Endstation für diesen Tag war die Datscha. Dort bauten wir unsere 2 Kothen auf dem Zeltplatz auf. Zum Abendessen gab es Bratwürstchen mit Kartoffelbrei (Anm.: Der Kartoffelbrei hatte eine sehr dickflüssige Konsistenz ähnlich Estrich­ Beton) Gegen 20:00Uhr kam Wolle mit 2 grünen Kisten. Gegen 3:00Uhr nach einer langen, fröhlichen Singerunde legten wir uns in die Kothen. Leider wurden wir ab ca. 4:30Uhr durch den Zugverkehr ab und zu geweckt.

Dienstag:

Um 8:30 standen wir nach und nach auf. Die Kothen wurden so stark von der Sonne erwärmt, dass wir aufstehen mussten. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Wolle verabschiedeten wir uns von ihm, da er noch arbeiten musste. So packten wir dann unsere 5 Kanus und fuhren weiter. An der Löhnberger Schleuse aßen wir eine Nussecke , da wir gehört hatten, dass diese hier sehr gut sein sollen. Nach dem wir uns durchgeschleust hatten setzten wir bei der Aheuser Brücke an Land um Mittag zu machen. Nach einer 3?4 Stunde brachen wir wieder auf in Richtung des Weilburger Schiffstunnel auf. Der Schiffstunnel in Weilburg ist der einzige Deutschlands. Wir durch fuhren ihn und schleusten uns anschließend die 2 Schleusen direkt dahinter. So hatten wir nun freie Fahrt in Richtung Gräveneck. Da es sehr heiß war, liesen wir uns ca. 1,5 h auf der Lahn einfach nur treiben. Gegen 5 Uhr hielten wir in Odersbach an und wollten noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Aber das Geschäft hatte geschlossen. Jetzt standen uns nur noch ca.4 km und eine Schleuse im Weg unser Etappenziel zu erreichen. Dies war ein Geheimtipp von „Onkel“ Schorsch, er hatte uns ihn auf der vorletzten Kanutour gezeigt, die ca. 9 Jahre her war. Leider mussten wir auf dem Platz feststellen, dass die starken Stürme der letzten Jahre schwere Schäden hinterlassen hatten. Doch wir ließen uns nicht beirren und suchten uns in dem Baumlabyrinth die besten Plätze für unsere beiden Kothen. Zum Abendessen gab es Käsenudeln. Wir gingen früher zu Bett als am Vortag.

Mittwoch:

8:00Uhr war Weckzeit. Nach dem Frühstück und Abbau fuhren wir weiter. Nach einer Schleuse (Fürfurt) kamen wir in Aumenau zu einem kleinen Zwischenstopp an. Es wurden Kleinigkeiten zum Essen gekauft, schnell drängte Michi aber zum weiterfahren, da der Himmel sich zu zog und es nach Gewitter aus sah. Wie auch schon auf den vorherigen Kanutouren war uns das Wetter nicht gut gesonnen. Es fing mit einem mittelmäßigen Gewitter mit großen Tropfen. Wir stellten uns unter eine Eisenbahnbrücke vor Villmar. Eine Stunde später entschieden wir uns zur Weiterfahrt trotz Regen, der ließ aber immer mehr nach. Bei der Villmarer Schleuse fing es wieder an sehr stark zu Regnen und hörte erst kurz vor dem Campingplatz in Runkel auf. Völlig durchnässt stellten wir die Kothen auf. Und schon fing es wieder an zu Regnen. Zum Abendessen gab es heute Geschnetzeltes, Rotkohl und Klöse. Ein Teil der Gruppe ging in einer Kneipe Fußball gucken. Es kam das EM­ Halbfinale: Deutschland gegen die Türkei. Deutschland gewann. Um kurz nach 12 waren alle zurück am Zeltplatz und gingen schlafen.

Donnerstag:

Wie immer 8:00Uhr wecken! Danach frühstückten wir und bauten die Kothen ab. Das Wetter war wie an den vorherigen Tagen Montag und Dienstag sonnig, wolkenloser Himmel. Die Lahn war nach dem einen Tag Regen um gut 1?2 halben Meter angestiegen. So kamen wir mit der Strömung gut voran. In Limburg kamen wir um 1:00Uhr an die erste durch personal bediente Schleuse. Wir fuhren hindurch und machten an einem durch ein Gitter gesichertes Abwasserzuflussrohrs. Wir gingen in die Stadt und kauften Essen und neue Gitarren­seiten für Freddys Gitarre ein. Nach einer kleinen Pause fuhren wir weiter nach Diez. Dort trieben wir an 2 Campingplätzen vorbei, die für uns zu spießig waren. Dennis und Michi entdeckten ein Tippi­Zeltplatz. Dieser sah recht schön aus und wir beschlossen dort zu bleiben. Nach dem Ausladen der Kanus bereiteten Fabi und Dennis wieder das Essen vor. Es gab Nudeln mit Sahne­Hackfleischsauce. Unsere Anschließende Singerunde mussten wir leider schon um kurz nach 12 beenden, da unsere Nachbarn von dem vorhin erwähnten „spießigen“ Campingplatz sich beschwerten. So saßen wir noch ein bisschen beisammen und gingen anschließend schlafen.

Freitag:

Heute standen wir alle um ca. 11:30Uhr auf. Nach einem brunch gingen Michi, Freddy, Felix und Matthias nach Diez einkaufen. Wir mussten von der Innenstand bis ins Industriegebiet zum toom laufen. Dort kauften wir alles für unser Abendessen (Hamburger) ein. Auf dem Rückweg kehrten wir kurz in eine Eisdiele ein und aßen ein Eis. Anschließend liefen wir zum Lagerplatz zurück. Der restliche Tag war zur freien Verfügung. Danach gab es Hamburger in rauen Mengen. Nach einer längeren Singerunde gingen wir alle schlafen, der eine früher, der andere später.

Samstag:

Wir standen gegen 8:00Uhr auf und packten alles ein. Nachdem alles in die Kanus verladen war fuhren wir los. Dennis und Fabian liefen vor nach Diez um noch einzukaufen. Wir trafen sie nach der Schleuse wieder. Dort frühstückten wir. Nach einigem hin und her überlegen beschlossen wir dann aber die Kanutour hier zu beenden. Zufällig waren die Eltern von Fabi und Freddy in Limburg. Sie kamen und nahmen Michi und Fabi mit nach Braunfels. Beide fuhren dann mit ihren Autos und holten den Kanuanhänger um mit diesem nach Diez zu fahren und dort die Kanus aufzuladen und das Gepäck sowie Leute mitzunehmen. In der Zwischenzeit hatten Felix, Timo und Matthias Ihr Gepäck umgepackt und die Küchenkiste neu gepackt. Für die 3 ging es direkt weiter nach Kronberg. Mit der Hiklfe von Freddy, Maya und Julia liefen sie schwer bepackt zum Bahnhof und fuhren nach Kronberg mit dem Zug. Mehr zu ihrer Sippenfachrt kann man in der Chronik „Sippenfahrt Kronberg Sommer 2008“ nach lesen. Nachdem Michi und Fabi wieder in Diez waren, luden sie das Gepäck und alle andern ein, die Kanus wuren auf den Anhänger verstaut und fhren so wieder heim. Alles in allem war es eine sehr schöne Fahrt, die sich für einige auch noch in der nächsten Woche in Kronberg fortsetzte. Das Wetter war meist auch sehr schön und kein einziges Kanu ist in der ganzen Woche gekentert.
Wir hoffen euch hat diese Chronik einen Einblick in die Kanutour verschafft und für manche ist es eine schöne Erinnerung an zurückliegendes.

Michi, Matthias